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HessenBauern haben bei Eis und Schnee mehr Arbeit bei Tierhaltung

31.01.2026, 04:02 Uhr
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Mehr Futter und mehr Kontrollen: Bei Kälte haben Halter von Kühen, Schafen und Co. Druck.

Friedrichsdorf (dpa/lhe) - Milde Temperaturen, Regen, Schnee und Frost: wechselhaftes Wetter kann Landwirte fordern. Wenn wärmere Perioden plötzlich in Frost und Schnee umschlagen, steigt für Tierbetriebe der Aufwand spürbar, sagte eine Sprecherin des hessischen Bauernverbandes auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Tiere bräuchten mehr Futter, weil der Energiebedarf bei kalten Temperaturen steige.

Zudem müssten die Tiere und die Zäune häufiger kontrolliert und Elektrozäune für eine ausreichende Stromversorgung vom Schnee befreit werden. Auch Wege müssten begehbar sein und wie Tränken eisfrei gehalten werden. Generell kämen die hiesigen Nutztiere aber mit Kälte besser klar als mit großer Hitze im Sommer. Zum Beispiel Kühe könnten dann unter Hitzestress leiden. "Zusammenfassend haben Tierhalter generell einen höheren Arbeitsaufwand in der kalten Jahreszeit als zum Beispiel reine Ackerbaubetriebe."

Quelle: dpa

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