HessenDer Feldhase – ein anpassungsfähiges Langohr

Der Feldhase lebt im Unterschied zum Kaninchen nicht im Bau, sondern duckt sich in flache Mulden. Was es noch Wissenswertes zu den hoppelnden Wildtieren gibt.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Feldhase gehört zu den typischen Arten der Offenlandschaften, also der Äcker und Wiesen. Im Gegensatz zum Kaninchen lebt er nicht in einem Bau, sondern nutzt flache Mulden am Boden, die Sassen genannt werden. Auffällig sind seine langen Ohren mit den schwarzen Spitzen, die ihn gut vom Kaninchen unterscheiden.
Feldhasen sind sehr anpassungsfähig und fortpflanzungsstark. Eine Häsin kann bis zu vier Würfe im Jahr haben, meist mit drei bis fünf Jungtieren. Diese kommen bereits vollständig behaart und mit geöffneten Augen zur Welt. Gesäugt werden sie nur einmal täglich, was sie vor Fressfeinden schützt.