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Hessen Frankfurt will Hilfe der Bundespolizei bei Corona-Kontrollen

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(Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Frankfurt will bei Corona-Kontrollen auf die Hilfe der Bundespolizei zugreifen. Die Stadt hat nach eigenen Angaben beim hessischen Innenministerium entsprechende Unterstützung angefordert. "Unsere Stadtpolizisten leisten in der derzeitigen Situation hervorragende Arbeit. Aber sie brauchen Hilfe. Nur so können wir eine Kontrolldichte herstellen, die Maskenverweigerer abschreckt und verhindert, dass Sperrstunde und Alkoholverbote übergangen werden", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Montag.

Frankfurt ist die Stadt in Hessen mit der höchsten Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Kennziffer lag dort am Montag bei 199,6. Deswegen gilt unter anderem eine Sperrstunde von 23.00 bis 6.00 Uhr für gastronomische Betriebe. Auf zahlreichen öffentlichen Plätzen, Parks und Grünanlagen gilt zudem ein ganztägiges Alkoholkonsumverbot. In der Innenstadt sowie auf zahlreichen Einkaufsstraßen ist eine Mund-Nase-Bedeckung Pflicht.

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