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Hessen GEW gegen Alltagshelfer für Erzieherinnen in Kitas

Jacken und Rucksäcke hängen in einer Kita im Flur.

(Foto: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Bildungsgewerkschaft GEW hat sich gegen einen Vorschlag der Kommunen ausgesprochen, in den hessischen Kitas wegen des Personalnotstand künftig mehr Quereinsteiger einzusetzen. "Die Antwort auf den Fachkraftmangel besteht im Ausbau von bezahlten Ausbildungskapazitäten und attraktiveren Arbeitsbedingungen", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Thilo Hartmann, am Dienstag in Frankfurt. Die Anrechnung von Nicht-Fachkräften auf den Personalschlüssel entwerte die Arbeit qualifizierter Pädagoginnen und sei auch nicht im Interesse von Eltern und Kindern.

Der Präsident des hessischen Städte- und Gemeindebundes, Matthias Baaß (SPD), hatte seinen Vorstoß mit einem Pilotprojekt im südhessischen Dietzenbach mit Alltagshelfern begründet, der sehr erfolgreich gewesen sei. Nach der Einschätzung von Baaß könnten 15 bis 20 Prozent der Belegschaft in einem Kindergarten aus Nicht-Fachkräften bestehen, ohne dass die Qualität der Betreuung gefährdet sei.

Quelle: dpa

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