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Hessen Gerichtsgebäude in Hanau wegen angeblicher Bombe durchsucht

Ein Schild mit dem Landeswappen ist am Gebäude des Land- und Amtsgerichtes in Hanau befestigt. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Beim Amtsgericht Hanau meldet sich ein unbekannter Anrufer. Er berichtet von einer abgeblichen Bombe. Doch die Polizei findet bei einer Suchaktion nichts Gefährliches.

Hanau (dpa/lhe) - Nach einer telefonischen Bombendrohung hat die Polizei am Mittwoch das Amts- und Landgericht in Hanau durchsucht. Man habe aber keine gefährlichen Gegenstände gefunden, erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Südosthessen. Laut dem Landgericht hatte am Morgen ein Unbekannter bei der Geschäftsstelle angerufen und von einer angeblichen Bombe im Gebäude berichtet.

Es habe sich eine Drohung gegen das Landgericht gehandelt, die aber beim Amtsgericht eingegangen sei, sagte ein Sprecher des Landgerichts. Der Anrufer habe erklärt, er habe Informationen, dass eine Bombe im Gebäude vorhanden sei.

Die Gerichtsmitarbeiter mussten das Gebäude daraufhin für mehrere Stunden verlassen. Die Polizei suchte das Gericht mit mehreren Spürhunden ab. Es seien aber weder gefährliche noch verdächtige Gegenstände gefunden worden. Danach kehrten die Mitarbeiter in das Justizgebäude zurück.

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