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Hessen"Car-Freitag" in Hessen: Ordnungswidrigkeiten und Straftaten

04.04.2026, 14:03 Uhr
Innenminister-Poseck-CDU-will-den-Kontrolldruck-hochhalten-und-dankt-den-Beamten

Autofans treffen sich zum inoffiziellen Saisonstart der Tuning-Szene am auch in Hessen. Die Polizei kontrolliert vermehrt und stellt einige Straftaten fest.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten haben Polizisten in Hessen bei Kontrollen zum inoffiziellen Saisonstart der Tuning-Szene festgestellt. 36 Straftaten erfassten die Beamten am sogenannten Car-Freitag, 21 Mal wurde die Weiterfahrt verboten, wie die Polizei mitteilte. Ein Fahrer sei mit Tempo 208 statt der erlaubten 120 km/h auf der Autobahn unterwegs gewesen.

Wenn sich Autofans am Car-Freitag für gemeinsame Ausfahrten treffen, bringe das immer wieder problematische und gefährliche Verhaltensweisen mit sich, heißt es in der Mitteilung. Dazu gehören demnach illegales Tuning, lärmendes "Autoposing", Raserei und illegale Autorennen. Daher fänden an dem Tag nun seit mehreren Jahren vermehrte Kontrollen statt. Auch Tuning-Spezialisten seien dabei im Einsatz. Die Polizei setze außerdem Videotechnik ein.

Innenministerium will weiter hohen Kontrolldruck

Im vergangenen Jahr wurden in Hessen 403 Strafanzeigen wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen aufgenommen, 2024 waren es 267 Anzeigen. Laut Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sind Raser eine "erhebliche Gefahr für die Sicherheit" auf den Straßen des Bundeslands. Die Polizei gehe deshalb konsequent gegen illegale Rennen vor, immer mehr davon würden aufgedeckt.

"Unser klares Ziel ist es, Hessens Straßen für alle Verkehrsteilnehmer so sicher wie möglich zu machen", sagte Poseck laut der Mitteilung. "Wir werden den Kontrolldruck hochhalten."

Quelle: dpa

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