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Hessen Klima-Aktivisten setzen Proteste im Dannenröder Forst fort

Ein Umweltaktivist hängt während einer Baumbesetzung im Dannenröder Forst in einem Baum. Foto: Nadine Weigel/Nadine Weigel/Oberhessische Presse/dpa

(Foto: Nadine Weigel/Nadine Weigel/Oberhessische Presse/dpa)

Fulda (dpa/lhe) - Im Dannenröder Forst in Mittelhessen haben Klima-Aktivisten ihre Proteste gegen die geplante Rodung des Waldes fortgesetzt. Nach Angaben der Initiatoren vom Mittwoch harrte ein "jüngerer und aktiver Kern" weiterhin auf Baumhäusern aus. Andere hielten vor dem Wald Mahnwache. Wie viele Menschen sich an den Protesten beteiligten, war zunächst unklar. Ein Sprecher sprach von einer Zahl im "höheren zweistelligen Bereich". Details nannte er nicht. Die Polizei schritt nach Darstellung des zuständigen Präsidiums in Fulda nicht ein, beobachtete aber die Situation.

Die Schutzgemeinschaft Gleental stellte nach eigenen Angaben einen Bauwagen auf, in dem Essen und Spenden für die Aktivisten gesammelt wurden. "Diese jungen Menschen zeigen einen enormen Einsatz für den Klimaschutz, und ihre Aktionen erfordern eine große Portion Mut", sagte der Vorsitzende Christoph Schulze-Gockel. Die Bürger- und Umweltinitiative setzt sich nach eigenen Angaben seit mehr als 40 Jahren für den Erhalt der Forst- und Wiesenflächen unter anderem im Dannenröder Forst ein.

Die Aktivisten wollen mit ihren Aktionen gegen den Weiterbau der Autobahn 49 protestieren. Sie soll von Nordhessen in Richtung Süden bis zum Dreieck Ohmtal der A 5 verlängert werden. Im April war mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Neuental und Schwalmstadt (Schwalm-Eder-Kreis) begonnen worden. Sowohl Aktivisten als auch Polizei gehen jedoch nicht davon aus, dass die Rodung des östlich von Marburg gelegenen Dannenröder Forstes unmittelbar bevorsteht.

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