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Hessen Mehrere Menschen bei Bränden in Hessen verletzt

Ein Rettungswagen fährt über die Straße. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild)

Am Wochenende waren die Feuerwehren in Hessen bei mehreren Bränden im Einsatz. Es gab Verletzte sowie "intensive und kräftezehrende" Löscharbeiten.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mehrere Menschen sind am Wochenende bei Bränden in Hessen verletzt worden. Im südhessischen Griesheim waren Bewohner eines Seniorenheims betroffen. In Frankfurt erlitt bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus ein 70-Jähriger eine Rauchvergiftung. Leicht verletzt wurde zudem ein Feuerwehrmann, der am Sonntag ebenfalls in Frankfurt helfend mit anpackte.

Nach Angaben der Polizei war der 70-Jährige in der Nacht zum Samstag aus einer brennenden Wohnung gerettet worden. Der Feuerwehr zufolge hatten drei Trupps mit Atemschutzgeräten einen "intensiven und kräftezehrenden" Einsatz. Der Mann konnte aus der Wohnung geholt werden. Er kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Eine Frau, die über der Brandwohnung lebt, sei vor Ort vom Rettungsdienst versorgt worden.

Die Brandwohnung sei derzeit unbewohnbar, hieß es. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauerten zunächst noch an.

Bei einem Brand in einem Seniorenheim in Griesheim (Kreis Darmstadt-Dieburg) wurden am Samstagmorgen sechs Menschen verletzt. Das Feuer sei im Zimmer eines 65-jährigen Bewohners ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Der Mann erlitt Verletzungen am Arm und eine schwere Rauchgasvergiftung. Eine 109-jährige Frau stürzte beim Verlassen des Hauses und erlitt eine Kopfplatzwunde und eine Rauchgasvergiftung. Vier weitere Bewohner erlitten leichte bis schwere Rauchgasvergiftungen. Die übrigen Bewohner konnten laut Polizei das Seniorenheim rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Zur Schadenshöhe und Brandursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Bei einem weiteren Feuer in einem Einfamilienhaus in Frankfurt wurde ein Nachbar als Helfer aktiv, noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Der Mann - Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr - wohne in der Nachbarschaft und sei wegen der Alarmierung auf dem Weg zur Wache gewesen, berichtete die Feuerwehr der Stadt Frankfurt. Er habe vor Eintreffen der ersten regulären Kräfte die Bewohner beim Verlassen des Hauses unterstützt. Dabei zog er sich eine leichte Rauchvergiftung zu.

Der Polizei zufolge hatten Rauchmelder die 73 und 74 Jahre alten Bewohner rechtzeitig gewarnt. Sie blieben unversehrt. Nach ersten Ermittlungen sei der Brand von einem technisch defekten Gerät ausgegangen. Ermittler gehen von einem Sachschaden im sechsstelligen Bereich aus.

© dpa-infocom, dpa:211017-99-626381/4

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