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Hessen Milchlaster nach 22 Stunden aus Böschung geborgen

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

(Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild)

Fulda (dpa/lhe) - Gut 22 Stunden nach einem Unfall ist ein Milchlaster aus einem Waldstück an der Autobahn 7 geborgen worden. Der Laster war in der Nacht zu Dienstag durch eine Leitplanke gekracht und eine rund 15 Meter tiefe Böschung hinuntergestürzt. Der 34 Jahre alte Fahrer hatte sich dabei nur leicht verletzt, obwohl sich sein Gespann überschlagen hatte.

"Der Laster hatte etwa 22 000 Liter Milch geladen", sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen. Ein Teil davon sei beim Unfall ausgelaufen, mehr als 10 000 Liter hätten Landwirte am Dienstag aus dem Tank gepumpt. Am Nachmittag konnte demnach die eigentliche Bergung des Fahrzeugs beginnen. "Der Laster hatte sich zwischen Bäumen verfangen und war nur schwer zugänglich", berichtete der Sprecher weiter. Er wurde schließlich mit zwei Kränen auf die Straße gehoben.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der 34-Jährige kurz hinter Fulda die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Es entstand ein Schaden von insgesamt rund 155 000 Euro.

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