HessenTödlicher Sturz in Hafenbecken – Ermittlungen eingestellt

Taucher retten zwei Schwerverletzte – doch für den Fahrer und eine 17-Jährige kommt jede Hilfe zu spät. Was die Ermittler herausfanden.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach dem tödlichen Sturz eines Autos in ein Frankfurter Hafenbecken geht die Staatsanwaltschaft von einem tragischen Unfall aus. Der Fahrer habe auf dem Gelände Fahrübungen gemacht, teilt die Behörde auf Anfrage mit. Zwei Insassen waren Ende April nach dem metertiefen Sturz in das Becken gestorben. Zuvor hatten andere Medien berichtet.
Die Ermittlungen seien eingestellt worden, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Das Auto war mit fünf jungen Menschen besetzt, als es im Osthafen ein Schutzgitter durchbrach und acht Meter tief in das Becken stürzte.
Drei Insassen konnten sich befreien, Taucher der Feuerwehr retteten den 18-jährigen Fahrer und eine 17-Jährige. Beide erlagen später ihren schweren Verletzungen.