HessenUmbau Hauptbahnhof Frankfurt: Erste neue Geschäfte ab Juni

Schluss mit Angsträumen und übelriechenden Ecken: Nach jahrelangem Umbau sollen im Sommer die ersten Läden in der umgestalteten Tiefebene des Frankfurter Hauptbahnhofs eröffnen.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Seit Jahren ist die Tiefebene des Frankfurter Hauptbahnhofs eine Baustelle - nun sollen bald die ersten Geschäfte in der neu gestalteten Ladengalerie eröffnen. "Die Arbeiten sind langfristig im Plan", sagte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, Ismail Ertug, der Deutschen Presse-Agentur. Im Juni sollen die ersten Firmen einziehen.
Nach und nach kämen dann weitere Geschäfte hinzu. "Es ist deutlich heller und wir erwarten uns eine höhere Attraktivität für unsere Fahrgäste", sagte Ertug, der sein Amt zum Januar 2026 antrat.
Seit Oktober 2020 wird die B-Ebene umgebaut, in der es früher dunkle und auch übelriechende Ecken gab. Die Tiefebene verbindet S- und U-Bahn-Verkehr mit der Stadt sowie dem oberirdischen Zugverkehr. Der Umbau soll auch die Wege verkürzen.
Neues Beleuchtungskonzept
Die Bahn setzt unter anderem auf neue Ladenfassaden und ein neues Beleuchtungskonzept. Entstehen soll ein "einladender, lichtdurchfluteter Bereich mit Einkaufsmöglichkeiten".
Auch die Empfangshalle des Hauptbahnhofs wird noch umgestaltet, dies soll bisherigen Plänen zufolge Ende 2027 beginnen. In der Mitte soll ein Atrium entstehen, damit mehr Tageslicht in die darunter liegenden Bereiche gelangt. Das Unternehmen ergänzt, dass es beim Zeitplan der Sanierungsarbeiten Änderungen geben könne.
Mit täglich bis zu 500.000 Fahrgästen, Besuchern und Mitarbeitenden gehört der Frankfurter Hauptbahnhof zu den größten bundesweit. Prognosen gehen von rund 30 Prozent mehr Reisenden in den kommenden Jahren aus.