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HessenWasserengpässe: Versorger fordern zum Handeln auf

03.08.2026, 16:45 Uhr
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Rund um den Taunus steht die Wasserampel auf Rot: Mehrere Städte in Hessen rufen dringend zum Wassersparen auf, um die Versorgung zu sichern.

Kronberg/Oberursel/Friedberg (dpa/lhe) - In Hessen ist Wassersparen angesagt, vor allem rund um den Taunus. Vielerorts steht die sogenannte Wasserampel, ein Instrument um Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Einblick über die aktuelle Wasserversorgung zu geben, auf Gelb. Rund um den Taunus ist zum Teil sogar Warnstufe Rot erreicht.

So muss etwa in Kronberg, Oberursel, Schmitten und Grävenwiesbach der Wasserverbrauch auf das Nötigste reduziert werden. Die Wasserampel steht hier auf Rot: Um die Trink- und Löschwasserversorgung sicherzustellen und einen Trinkwassernotstand zu vermeiden, muss deutlich Wasser gespart werden.

Wo gilt welche Warnstufe?

Warnstufe Gelb haben etwa die Kreiswerke Main-Kinzig sowie die Stadtwerke Haiger, Friedberg, Bad Nauheim sowie der Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach auf ihren Websites angegeben. Der Wasserverbrauch liege dort seit mehreren Tagen über dem saisonalen Durchschnitt, wie der Leitfaden des Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat erklärt.

Steht die Wasserampel auf Gelb oder Rot rufen die Versorger dazu auf, Pools und Wasserspeicher nicht mehr zu füllen und auf die Reinigung von Fahrzeugen und Gebäuden zu verzichten. Die Garten- und Rasenbewässerung soll eingestellt (Wasserampel auf Rot) oder zumindest auf das Notwendigste reduziert werden (Wasserampel auf Gelb).

Bei Verstoß: Bußgeld von bis zu 100.000 Euro

Im Werra-Meißner Kreis hat die Verwaltung aufgrund der anhaltenden Hitzeperiode die Entnahme von Wasser aus Bächen, Seen und Flüssen, ausgenommen der Werra, verboten. Nach Angaben des Kreisausschusses kann ein Verstoß mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Nur noch in wenigen Gemeinden, wie etwa in Kassel gibt es derzeit keine Einschränkungen. Aufgrund von Tiefbrunnen, Uferfiltraten und mehreren Quellen ist hier die Wasserversorgung nicht eingeschränkt. Dennoch spüren auch sie nach Angaben des Sprechers der Städtischen Werke den steigenden Wasserbedarf.

Quelle: dpa

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