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Mecklenburg-Vorpommern 18 Durchsuchungen wegen Kinderpornografie im Raum Rostock

Polizeifahrzeuge stehen mit Blaulicht. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

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Rostock (dpa/mv) - Im Raum Rostock haben Fahnder innerhalb von zwei Wochen 18 Wohnungen wegen des Verdachts des Besitzes, Erwerbs und Verbreitung kinderpornografischen Materials durchsucht. Es seien 385 Beweismittel vorläufig sichergestellt worden, teilten die Staatsanwaltschaft Rostock und das Polizeipräsidium Rostock am Donnerstag gemeinsam mit.

Die Beschuldigten sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen 16 und 76 Jahre alt und kommen aus Rostock oder dem Landkreis Rostock. Die sichergestellten Medien hatten demnach eine Speicherkapazität von mehr als 26 Terabyte. Die Beweismittel werden nun von Gutachtern aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewertet und danach von Spezialisten der Polizei aufbereitet.

Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat den Angaben zufolge in diesem Jahr bislang 47 Durchsuchungen in diesem Bereich durchgeführt, 866 Speichermedien wurden vorläufig sichergestellt. Die jüngsten Durchsuchungen seien vor allem erforderlich gewesen, da es im ersten Halbjahr des Jahres im Raum Rostock einen Anstieg der Verfahren von 50 Prozent bei diesen Delikten gegeben habe.

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