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Mecklenburg-Vorpommern Autos durchbrechen Polizeikontrollen in Grenzregion

Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

(Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild)

Löcknitz/Neubrandenburg (dpa/mv) - Bei einer Großkontrolle in der Grenzregion zu Polen haben drei Fahrer mit gestohlenen Autos Polizeisperren durchbrochen. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg erklärte, konnten zwei Autos später bei Grimme und Blankensee (Vorpommern-Greifswald) gefunden werden. Die Autos waren in Hamburg entwendet worden. Die Fahrer seien zu Fuß geflüchtet. Ein drittes Fahrzeug, das bei Löcknitz eine Polizeisperre durchbrach, sei verschwunden. Verletzt wurde niemand.

"Solche Durchbrüche zeigen uns zusätzlich, wie wichtig und richtig unsere regelmäßigen gemeinsamen Kontrollen an der Grenze sind", sagte Nils Hoffmann-Ritterbusch, Polizeipräsident des Präsidiums Neubrandenburg. Mecklenburg-Vorpommern sei wegen der Lage als Transitland nach Osteuropa besonders von grenzüberschreitender Kriminalität betroffen. Vor allem Auto- und Lkw-Diebstähle sowie Eigentumsdelikte wie Einbrüche und Diebstahl von Werkzeugen und Pflanzenschutzmitteln seien Schwerpunkte.

Die Neubrandenburger Polizei hatte mit rund 100 Beamten gemeinsam mit dem Zoll über drei Tage mehr als 900 Autos und fast 1200 Reisende kontrolliert. Die Kontrollen fanden zwischen Ahlbeck auf Usedom und Pomellen an der A11 statt.

© dpa-infocom, dpa:211021-99-684689/2

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