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Mecklenburg-VorpommernBrand in Mehrfamilienhaus: Tatverdacht gegen toten Bewohner

13.04.2026, 16:21 Uhr
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Am Wochenende brennt ein Haus in Demmin. Unter anderem Kinder müssen per Drehleiter gerettet werden. Nun gibt es einen Tatverdächtigen. Er hat den Brand selbst nicht überlebt.

Demmin (dpa/mv) - Das Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ist möglicherweise von dem dabei getöteten 39-Jährigen selbst gelegt worden. "Vor dem Brand soll es mehrfach Streit zwischen dem polizeibekannten Mann und anderen Mietern gegeben haben", teilte die Polizei mit. Es bestehe dringender Tatverdacht.

Bei dem Brand am Samstagabend waren mehrere Menschen verletzt worden - darunter auch Kinder. Früheren Angaben zufolge musste die Feuerwehr sieben Menschen per Drehleiter evakuieren, vier Kinder im Alter von 3, 6, 12 und 14 Jahren sowie 38- und 56-jährige Männer und eine 37-jährige Frau. Sie seien wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gekommen.

Der 39-jährige Bewohner wurden demnach leblos aus seiner Wohnung geborgen und verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch am Brandort. Das Wohnhaus sei nicht bewohnbar. Der Schaden wurde auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Quelle: dpa

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