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Mecklenburg-VorpommernCDU-Landeschef Peters ruft zum Kampf für Landtagswahl auf

06.06.2026, 11:56 Uhr
Trotz-schlechter-Umfragewerte-fuer-die-CDU-in-Mecklenburg-Vorpommern-haelt-ihr-Vorsitzender-Peters-einen-Erfolg-bei-der-Landtagswahl-im-September-noch-fuer-moeglich

Optimismus trotz schlechter Umfragen - das gehört für Wahlkämpfer dazu. CDU-Landeschef Peters gibt also die Landtagswahl im Herbst noch nicht verloren. Er attackiert die Landesregierung und die AfD.

Linstow (dpa/mv) - Trotz schlechter Umfragewerte von zehn Prozent hat Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Vorsitzender Daniel Peters seiner Partei Mut für die Landtagswahl im September gemacht. "Abgerechnet wird doch immer am Schluss. Das schaffen wir noch. Das kriegen wir hin", sagte er beim CDU-Landesparteitag in Linstow. Mit ihrem am Vortag beschlossenen Wahlprogramm melde sich die CDU wieder zurück. Sie müsse jetzt "mit erhobenem Haupt nach vorne gehen" und um jede Stimme kämpfen.

Peters ist CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 20. September. Er wolle den rot-roten Niedergang des Landes stoppen, aber auch den blauen Untergang verhindern, sagte er mit Blick auf die rot-rote Landesregierung und die AfD, die in den Umfragen mit zuletzt 36 Prozent weit vor allen anderen Parteien liegt.

Der CDU-Politiker warf Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihrer SPD/Linke-Regierung einen schlechten Stil im Umgang mit denjenigen vor, die die Probleme des Landes ansprächen. Sie würden behandelt, als begingen sie eine Majestätsbeleidigung. "Mit diesem Stil macht eben auch unsere Ministerpräsidentin die ganz rechte Seite groß. Er ist ein Treiber für die politische Radikalisierung." Seitdem Rot-Rot regiere, sei die AfD doppelt so stark geworden.

Beim Landesparteitag wurde auch der Bundeskanzler und CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz erwartet. Peters stellte sich in der Debatte über eine Auswechslung des Kanzlers durch den NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) hinter Merz. "Ich will diesen Gedanken, die manche in Berlin gehegt haben, wir müssten das Personal im Kanzleramt auswechseln, eine glasklare Absage erteilen."

Quelle: dpa

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