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Mecklenburg-VorpommernCorona-Inzidenz im Nordosten etwas zurückgegangen

24.04.2022, 17:30 Uhr
Eine-Laborantin-sortiert-Proben
(Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild)

Rostock (dpa/mv) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist am Sonntag etwas zurückgegangen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock meldete 759,3 nachgewiesene Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, am Samstag waren es 789,3. Vor einer Woche, Ostersonntag, lag der Wert noch bei 973,1. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den bundesweiten Wert am Sonntag mit 807,0 an. Insgesamt wurden im Nordosten 408 Neuinfektionen innerhalb eines Tages registriert. Vor einer Woche waren es 824.

In den Kliniken des Landes wurden laut Landesamt am Sonntag 461 mit Corona infizierte Patienten behandelt. Auf den Intensivstationen lagen 39 Patienten, zwei mehr als am Samstag. Das Amt meldete keine neuen Todesfälle. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie vor mehr als zwei Jahren an oder im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen blieb damit im Land bei 2140.

Die für Schutzmaßnahmen wichtige Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der in Krankenhäusern neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - gab das Landesamt mit 5,0 an. Mit 3,2 wies Nordwestmecklenburg den niedrigsten Wert auf, den höchsten Wert verzeichnete der Landkreis Rostock mit 8,3.

Die Impfquoten im Nordosten sind weiterhin nahezu unverändert. Nach Angaben des RKI verfügen Stand Samstag 74,6 Prozent der Menschen über vollständigen Grundschutz nach in der Regel zwei Spritzen. Eine Auffrischungsimpfung haben mittlerweile 57,4 Prozent der Bevölkerung bekommen.

Quelle: dpa

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