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Mecklenburg-Vorpommern Corona-Politik mit NS gleichgestellt: Durchsuchungen

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Barth (dpa/mv) - Staatsschutz und Kriminalpolizei haben in Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) die Wohnung und Gartenlaube eines Mannes durchsucht, weil dieser die Corona-Politik mit der Herrschaft des Nationalsozialismus gleichgesetzt haben soll. Der 65-Jährige soll in den vergangenen Wochen Plakate und Zettel verteilt haben, hieß es in einer Mitteilung der Polizei vom Freitag. Unter anderem sollen Abbildungen das KZ Auschwitz oder einen Soldatenstahlhelm mit Hakenkreuz in Zusammenhang mit Impfungen gesetzt haben.

Der Verdächtige habe sich bei den Aktionen am Freitag ruhig verhalten. Die Ermittler müssten die Beweismittel nun auswerten. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:211022-99-699635/2

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