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Mecklenburg-Vorpommern Draheim wechselt in Bundesgesundheitsministerium

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Schwerin/Berlin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern bekommt zwar keinen Ministerposten in der neuen Bundesregierung, besetzt aber dennoch einflussreiche Positionen in Berlin. Die aus Rostock stammende SPD-Politikerin Antje Draheim wechselt als Staatssekretärin ins Bundesgesundheitsministerium. Darüber informierte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwochabend in Schwerin und äußerte sich erfreut über die Berufung durch den neuen Gesundheitsminister. "Karl Lauterbach hat eine hervorragende Wahl getroffen", sagte Schwesig.

Draheim gilt als enge Weggefährtin Schwesigs. Unter ihr arbeitete sie im Landessozialministerium als Abteilungsleiterin, später als Bevollmächtigte des Landes beim Bund. Erst im November war sie zur Staatssekretärin im Sozial- und Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommerns berufen worden, das sie nun wieder verlässt.

Bereits am Dienstag war bekannt geworden, dass die frühere Integrationsbeauftragte Mecklenburg-Vorpommerns und Bundestagsabgeordnete Reem Alabali-Radovan aus Schwerin neue Staatsministerin für Integration im Bundeskanzleramt wird.

"Mit Reem Alabali-Radovan als Staatsministerin für Integration und Antje Draheim als Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium ist unser Land hervorragend in der neuen Bundesregierung vertreten. Es ist die wichtigste gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern, Deutschland so gut wie möglich durch die Corona-Pandemie zu bringen. Da ist ein Vorteil, dass wir künftig einen noch engeren Draht ins Bundesgesundheitsministerium haben", sagte Schwesig weiter.

© dpa-infocom, dpa:211208-99-308278/2

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