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Mecklenburg-VorpommernGroßeinsatz bei Ludwigslust - Polizei kontrolliert Caravans

05.08.2025, 17:07 Uhr
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(Foto: Philip Dulian/dpa)

Warndreieck an Bord, TÜV-Plakette gültig, Wohnanhänger gleichmäßig beladen? Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern kontrolliert im Ferienmonat August verstärkt Urlaubsreisende.

Ludwigslust (dpa/mv) - Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat verstärkte Verkehrskontrollen von Urlaubsreisenden gestartet. Seit Dienstag finden den Angaben zufolge die Geschwindigkeits- und Fahrzeugkontrollen statt.

Am ersten Tag wurden 20 Beamte in die an der B191 gelegene Gemeinde Karstädt im Landkreis Ludwigslust-Parchim entsandt. Die B191 ist eine wichtige Verbindung für Ferienreisende mit dem Auto aus dem Westen in den Nordosten. Sie beginnt in Celle (Niedersachsen) und führt bis nach Plau am See an der Mecklenburgischen Seenplatte.

Gegenverkehr warnt vor Blitzer

Die Polizisten mit dem Geschwindigkeitsmessgerät an der Bundesstraße hatten kaum etwas zu tun - schnell warnte der Gegenverkehr die Fahrer. Nur fünf Geschwindigkeitsübertretungen wurden während der zweieinhalbstündigen Kontrolle in der Ortschaft gemessen. Der Schnellste war mit 61 statt der erlaubten 50 Kilometer pro Stunde unterwegs.

Der zweite Aspekt der Kontrollen rückte in den Vordergrund: Fast im Minutentakt wurden Fahrzeuge - vorwiegend Wohnmobile und Autos mit Wohnanhänger - herausgewunken und auf den Hof eines angrenzenden Landwirtschaftsbetriebs geleitet. Die Beamten kontrollierten unter anderem die Fahrzeugpapiere und TÜV-Plaketten.

Ladung richtig gesichert?

Doch auch hier gab es wenig zu bemängeln. Der Pressesprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust, Felix Zgonine, zählte auf: einmal wurde die Ladung nicht korrekt gesichert, einmal der Sicherheitsgurt nicht angelegt. Außerdem wurden zwei Mängelberichte angefertigt, sagte er. Kontrolliert haben die Beamten demnach 74 Fahrzeuge.

Die Aktion ist laut Polizei Teil der Monatsaktion "Fahren. Ankommen. LEBEN!" in Mecklenburg-Vorpommern. In dem Bundesland kam es im vergangenen Jahr alle zwei Stunden zu einem Verkehrsunfall mit verletzten Menschen. Als Hauptursache gilt zu schnelles Fahren.

Quelle: dpa

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