Mecklenburg-VorpommernSchwache Seawolves gehen in Frankfurt unter

Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen wollen die Rostocker in Frankfurt die Wende schaffen. Doch nach einem guten Start bei den Skyliners erleben die Mecklenburger ein Debakel.
Frankfurt (dpa/mv) - Im Kampf um die direkte Teilnahme an den Playoffs in der Basketball-Bundesliga mussten die Rostock Seawolves einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Bei den Skyliners Frankfurt unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz mit 74:97 (31:51) und verließ das Feld zum dritten Mal nacheinander als Verlierer. Zudem war es die zwölfte Niederlage im 24. Spiel für die Seawolves.
Dabei erwischte Rostock den besseren Start in die Partie und lag zur Mitte des ersten Viertels mit 17:11 vorn. Danach aber verloren die Gäste ihren Rhythmus. Frankfurt erwies sich als das deutlich effektivere Team und drehte das Ergebnis binnen drei Minuten mit einer 16:2-Serie. Auch im weiteren Verlauf bis zur Pause gelang Seawolves auf beiden Seiten des Feldes kaum etwas. Frankfurt dominierte die Partie und zog auf 20 Punkte davon.
Auch nach dem Seitenwechsel bekam das Frasunkiewicz-Team die Hessen nicht in den Griff. Als die Frankfurter den Schlussabschnitt mit einem 5:0-Lauf zum 85:57 eröffneten, war das Duell vorentschieden. Im Schlussabschnitt gelang es den Seawolves dann nicht einmal mehr, noch Ergebniskosmetik zu betreiben. Bester Werfer aufseiten der Rostocker war TJ Crockett mit 14 Punkten.