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Mecklenburg-VorpommernDeutlich weniger Blitze in Mecklenburg-Vorpommern als 2024

14.04.2026, 04:03 Uhr
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Jedes Jahr wird deutschlandweit gezählt, wie oft Blitze den Boden berührt haben. Auf die Fläche berechnet, spielt der Norden da kaum eine Rolle im Blitz-Ranking. Auch in Ostseenähe ist da wenig los.

Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Blitze in den Boden eingeschlagen als im Jahr zuvor. Insgesamt sind fast 2.600 Blitze im Nordosten registriert worden, wie aus einem Ranking des Blitz-Informationsdienstes Aldis/Blids hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. 2024 waren es der Auswertung zufolge noch fast 12.000 Blitze, die den Boden berührt haben.

Zu den blitzärmsten Regionen in MV gehören die Stadt Schwerin und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Hier wurden 0,07 und 0,10 Blitze pro Quadratkilometern registriert. Das sind die geringsten Blitzdichten des Landes. Am höchsten ist die Blitzdichte hingegen in Rostock mit einem Wert von 0,14 Blitzen pro Quadratkilometer. Verglichen wurden alle deutschen Landkreise, Kreise und kreisfreien Städte. Auf Platz eins des bundesweiten Blitz-Rankings landet übrigens das bayerische Kaufbeuren mit einer Dichte von 1,23 Blitzen pro Quadratkilometer.

Generell wenige Blitze im Jahr 2025

2025 war insgesamt ein ungewöhnlich blitzarmes Jahr. Deutschlandweit waren es nur rund 100.000 Erdblitze - etwa halb so viele wie 2024. Diese Zahl war allerdings schon im Januar bekanntgeworden. Wärme und Feuchtigkeit machen Blitze wahrscheinlicher, weswegen sie vor allem im Sommer auftreten, in besonders trockenen Jahren aber tendenziell seltener sind. 2025 war es dabei oft entweder zu kalt oder zu trocken für starke Blitzaktivität.

Quelle: dpa

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