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Mecklenburg-Vorpommern Scharfe Angriffe gegen Berliner Agrarpaket auf Bauerntag

Nach der Eröffnung der Agrarmesse MeLa sind Besucher auf dem Messegelände unterwegs. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

Mühlengeez (dpa/mv) - Mit scharfen Angriffen gegen das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Agrarpaket hat am Freitag der Landesbauerntag in Mühlengeez begonnen. Es setze in alter Manier auf Restriktionen und Verbote, kritisierte Bauernpräsident Detlef Kurreck vor rund 500 Bauern. Jahrelang hätten die Bauern versucht über Dialog und freiwillige Maßnahmen zu zeigen, dass die Bereitschaft für ihren Beitrag für mehr Umweltschutz und Vielfalt in der Natur da sei. "Die Stimmung ist so, als wenn du jeden Tag redest und am Ende merkst: da Dir hat niemand zugehört."

Kernpunkte des Agrarpakets sind unter anderem das Ende des Einsatzes des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat Ende 2023, mehr Schutz für Insekten und ein neues Tierwohl-Kennzeichen. Der Weg der Bundesregierung sei weit weg von dem, was Bauern unter guter fachlicher Praxis verstehen. "Wir wissen, dass wir ausbalancieren müssen zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung", betonte Kurreck. Doch die ökonomischen Auswirkungen des Agrarpakets habe niemand durchgerechnet. "Die Zeche (...) werden am Ende die Landwirte zahlen."

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