Mecklenburg-VorpommernSeawolves-Coach: Konnten Intensität nicht mithalten

Rostock (dpa/mv) - Nach dem überraschend erfolgreichen Start in die Basketball-Bundesliga mit vier Siegen in Serie müssen sich die Rostock Seawolves nun auch an Niederlagen gewöhnen. Eine Woche nach dem 70:104 gegen Titelverteidiger Alba Berlin dürfte das 86:97 (49:47) am Sonntag gegen das zuvor fünfmal sieglose und zudem am Tabellenende stehende Brose Bamberg schmerzhafter gewesen sein. Zumal Seawolves-Trainer Christian Held im Anschluss an das Spiel keinen Hehl daraus machte, dass es ein verdienter Sieg des früheren Serienmeisters war: "Weil sie im vierten Viertel in der entscheidenden Phase die wichtigen Plays gemacht haben."
Die Gäste hatten vor 4468 Zuschauern zwar schon zu Beginn des zweiten Viertels mit 14 Punkten geführt. Doch der Aufsteiger kämpfte sich wieder heran und lag kurz nach der Pause sogar mit 55:49 und 57:51 vorn. Danach aber kippte das Spiel wieder. "Einige Bamberger Spieler haben groß aufgespielt. Wir konnten Bohacic und Sengfelder nur eingeschränkt kontrollieren", räumte Held und ergänzte: "Am Ende konnten wir wenig dagegensetzen und in der zweiten Hälfte nicht mit der Intensität mithalten."
Nun haben die Seawolves aufgrund der WM-Qualifikationsphase jedoch Zeit, zurück zur Form der ersten Wochen zu finden. Erst am 19. November ist das Team bei den Würzburg Baskets wieder gefordert.