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Mecklenburg-Vorpommern Seawolves-Coach trotz Niederlage: "Ziehe den Hut"

Trainer Christian Held von den Rostock Seawolves gestikuliert am Spielfeldrand.

(Foto: Danny Gohlke/dpa-Zentralbild/dpa)

Rostock (dpa/mv) - Christian Held hat nach dem 84:91 der Rostock Seawolves gegen die MLP Academics Heidelberg am Sonntag keinen Hehl aus seiner Enttäuschung gemacht. Dass der ersatzgeschwächte Basketball-Bundesligist, bei dem die Leistungsträger Derrick Alston (krank) und Nijal Pearson (Trauerfall) sowie Till Gloger (krank) fehlten, zum vierten Mal in Folge als Verlierer vom Feld gingen, kommentierte der Cheftrainer mit den Worten: "Diese Niederlage tut weh."

So war für den Aufsteiger der fünfte Saisonsieg vor 4202 Zuschauern in der Stadthalle greifbar nahe. Denn in der 38. Minute hatte Rostock mit 82:77 geführt. Danach konnten die Gäste das Spiel jedoch mit einem 9:2-Lauf zu einem 86:84 drehen. 20 Sekunden waren da noch zu spielen. Die Rostocker hätten in der verbleibenden Zeit einen Dreier gebraucht, um die Chance auf die Verlängerung zu wahren. Das gelang aber nicht. Vielmehr legte Heidelberg nach und trug den Sieg davon.

Dennoch betonte Held: "Ich bin unglaublich stolz auf die Art und Weise, wie sie gekämpft haben, obwohl bei uns im Team seit anderthalb Wochen die Grippe umgeht. Wir können nicht vernünftig trainieren, weil mal der eine raus ist und der andere zurückkehrt." Dass sein Team das Fehlen von Alston, Pearson und Gloger so kompensieren konnte, nötigte dem Coach Respekt ab. "Vor diesem Kampfeswillen der Mannschaft ziehe ich meinen Hut. Das wird uns mit Sicherheit noch ein wenig tragen."

Quelle: dpa

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