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Mecklenburg-Vorpommern Sommer-Open-Airs in Schwerin und Neustrelitz beendet

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Schwerin/Neustrelitz (dpa/mv) - Die Schlossfestspiele in Schwerin sind am Samstagabend zu Ende gegangen. Nach 22 Aufführungen des Musicals "Titanic" beendete das Mecklenburgische Staatstheater seine Sommerspielzeit auf der Freilichtbühne zwischen Theater und Schloss. Im Innenhof des Schlosses stand zudem das Narrenspiel "Die Schildbürger" letztmals auf dem Spielplan.

Wegen der coronabedingten Abstandsregeln konnten die Besucherränge nur teilweise gefüllt werden. So waren auf der großen Freilichtbühne bei "Titanic" nur maximal 600 statt der sonst üblichen 2000 Besucher erlaubt. "Wir waren bereits kurz nach den Premieren für die gesamte Saison ausverkauft. Ohne Corona-Beschränkungen hätten wir sicherlich mehr als doppelt so viele Karten verkauft", sagte Generalintendant Lars Tietje.

Es sei aber gut gewesen, nach der langen Corona-Pause wieder Theater spielen zu dürfen. "Beteiligten und Publikum war gleichermaßen anzumerken, wie sehr es gefehlt hat", stellte Tietje fest. Nach seinen Angaben konnten den musikalischen Untergang der "Titanic" insgesamt etwa 13 700 Zuschauer verfolgen, das Treiben der "Schildbürger" etwa 3700.

Nach gut dreiwöchiger Spielzeit gingen auch die Operettenfestspiele in Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) zu Ende. Nach Angaben der Veranstalter waren alle Aufführungen von Jacques Offenbachs musikalischer Parodie "Pariser Leben" ausverkauft. Allerdings waren auch dort die Plätze auf ein Drittel reduziert worden.

© dpa-infocom, dpa:210710-99-335142/2

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