Mecklenburg-VorpommernSommermonat Juni: MV eine der kühlsten Regionen

Das letzte Wochenende hat viele Menschen in MV mit Temperaturen zwischen 30 und fast 40 Grad mächtig ins Schwitzen gebracht. Dennoch war der Nordosten im Gesamtmonat Juni vergleichsweise kühl.
Offenbach/Rostock (dpa/mv) - Der Juni war in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Mitteltemperatur von 18 Grad nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) außergewöhnlich warm. Das vieljährige Juni-Mittel von 15,4 Grad sei um 2,6 Grad überboten worden. Dennoch habe der Nordosten Deutschlands zu den kühlsten Regionen gezählt, so die Meteorologen in ihrer Monatsbilanz.
Bundesweit lag der Durchschnitt bei 19,5 Grad. Nur 2019 war es mit 19,8 Grad noch wärmer. Auch in MV wurde am letzten Juniwochenende an zahlreichen Messstationen der bisherige Junirekord geknackt, teilweise standen mit fast 40 Grad sogar neue Allzeitrekorde in den Büchern.
Die Niederschlagsmenge war mit rund 73 Liter pro Quadratmeter im Juni überdurchschnittlich. Der Vergleichswert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 lag bei 63 Liter pro Quadratmeter.
Allerdings sei es in der dritten Dekade lange trocken gewesen, weshalb die Waldbrandgefahr gebietsweise die höchste Stufe erreichte. Die Zahl der Sonnenstunden lag bei 253 und damit über dem Referenzwert von 236 Stunden.