Mecklenburg-VorpommernUnterwegs in Shorts und T-Shirt für Sicherheit am Urlaubsort

Der "Bäderdienst" der Landespolizei ist gestartet. Bis Ende August sind zusätzliche Beamte im Einsatz. Was tun sie am Strand?
Wustrow (dpa/mv) - In der Tourismus-Hochsaison wächst die Einwohnerzahl Mecklenburg-Vorpommerns um die einer Großstadt. Deshalb schickt die Polizei ab sofort wieder zusätzliche Beamte in den sogenannten Bäderdienst. Sie sollen in beliebten Ferienorten für Ordnung und Sicherheit sorgen - seit 2024 auf Wunsch auch in Shorts und T-Shirt.
Zur Eröffnung der 35. "Bäderdienst"-Saison im Ostseebad Wustrow sagte Innenminister Christian Pegel (SPD), dass ein besonderer Fokus auf den Inseln wie Usedom und Rügen liege. Aber auch in den beliebten Urlaubsorten Warnemünde und Kühlungsborn würden zusätzliche Kräfte eingesetzt, um den erhöhten Besucherzahlen gerecht zu werden.
Bis Ende August
Die Beamten sind demnach bis Ende August auf Promenaden, an Stränden und in der Nähe touristischer Hotspots unterwegs. Überdies seien Einsätze der Landespolizei bei mehr als 100 sommerlichen Veranstaltungen wie Konzerten, Festen und sportlichen Großereignissen geplant.
Vor allem die Inseln und Küsten ziehen im Sommer viele Feriengäste an - dem Landestourismusverband zufolge offerieren im Nordosten allein die Vermieter mit mindestens zehn Betten über 300.000 Übernachtungsmöglichkeiten. Diese sind im Sommer auch gut belegt. Im Juli vergangenen Jahres wurden laut dem Statistischen Amt des Landes 1,1 Millionen Gäste-Ankünfte gezählt. Im August waren es demnach sogar fast 1,2 Millionen.