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Mecklenburg-VorpommernWarnstreiktag angelaufen - Demos in Rostock und Schwerin

14.01.2026, 10:37 Uhr
Gewerkschaften-wollen-mit-Warnstreiks-Druck-auf-die-Arbeitgeberseite-erhoehen

An Schulen, Kliniken und Ämtern soll es in MV Warnstreiks geben. Wie hoch die Beteiligung ist, lässt sich noch nicht sagen. In Rostock versammelten sich Hunderte Beschäftigte.

Rostock/Schwerin (dpa/mv) - Vor Beginn der zweiten Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder haben auch in Mecklenburg-Vorpommern Warnstreikaktionen begonnen. Vor der Universitätsmedizin Rostock versammelten sich nach Schätzung der Gewerkschaft Verdi am Morgen zunächst rund 350 Beschäftigte. Warnstreiks von Lehrkräften gab es auch an Schulen in Rostock und Schwerin, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mitteilte.

In Rostock sollte es einen Demonstrationszug von der Uniklinik zum Gewerkschaftshaus an der August-Bebel-Straße geben. In Schwerin war am Nachmittag gegen 13.00 Uhr eine Kundgebung vor der Staatskanzlei geplant, zu der rund 3.000 Teilnehmer erwartet wurden.

Die zweite Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder läuft am Donnerstag und Freitag in Potsdam. Wenn die Verhandlung nichts greifbares Positives bringe, werde es weitere Protestaktionen geben, sagte Mathias Bialuch, Geschäftsführer von Verdi MV Nord-Ost.

Erfahrungsgemäß ist eine Einigung erst in der dritten Verhandlungsrunde erwartbar, die vom 11. bis 13. Februar ebenfalls in Potsdam geplant ist. Für die Beschäftigten fordern die Gewerkschaften sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich zusätzlich, um untere Lohngruppen zu stärken. Das lehnen die Arbeitergeber ab.

Quelle: dpa

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