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Mecklenburg-VorpommernZahl der Scheidungen in MV um 7,1 Prozent gesunken

16.07.2026, 11:45 Uhr
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2.263 Ehepaare in Mecklenburg-Vorpommern haben sich im vergangenen Jahr scheiden lassen, weniger als im Vorjahr. 1.890 minderjährige Kinder waren von der Trennung ihrer Eltern betroffen.

Schwerin (dpa/mv) - Die Zahl der Ehescheidungen im Nordosten geht zurück. Das berichtet das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern. Demnach sind im Jahr 2025 im Bundesland 2.263 Ehen rechtskräftig geschieden worden. Damit sank die Zahl der Scheidungen gegenüber dem Vorjahr um 173, das bedeutet einen Rückgang um 7,1 Prozent.

Die Zahl der Ehescheidungen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner sei von 15,5 auf 14,4 gesunken. Der Trend setze sich fort, dass die meisten Ehen vom sechsten bis zum zehnten Ehejahr geschieden werden: 2025 seien 28,9 Prozent in dieser Phase geschieden worden, berichtet das Statistische Amt.

Üblicherweise sind Ehen in Mecklenburg-Vorpommern demnach am sichersten, wenn die Paare schon 26 Jahre und länger miteinander verheiratet sind. Nur 13,1 Prozent aller Scheidungen im vergangenen Jahr betraf Paare, die schon so lange miteinander verheiratet waren.

Wie viele Kinder sind von Scheidungen ihrer Eltern betroffen?

Etwas mehr als die Hälfte (51,8 Prozent) der geschiedenen Ehepaare hatte nach Angaben des Statistischen Amtes minderjährige Kinder. Von diesen hatten 601 ein Kind, 456 zwei und 116 drei oder mehr Kinder. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 1.890 Minderjährige von der Scheidung ihrer Eltern betroffen.

Bei den 2025 geschiedenen Frauen war die Altersgruppe der 40- bis unter 45-Jährigen am stärksten vertreten, bei den Männern die Altersgruppe der 45- bis unter 50-Jährigen. 50 gleichgeschlechtliche Paare im Land ließen sich scheiden, im Jahr zuvor waren es 51.

Quelle: dpa

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