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Niedersachsen & Bremen Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen deutlich gesunken

Testflüssigkeit wird auf einen Antigen-Schnelltest gegeben.

(Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Ze)

Hannover (dpa/lni) - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen sinkt spürbar, bleibt aber im Vergleich der Bundesländer noch immer hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 363,2 - nach 412,7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert werden. Vor einer Woche lag der Wert bei 555,3. Höher als in Niedersachsen war die Inzidenz am Mittwoch nur in Schleswig-Holstein (447,8) und in Bremen (419,6).

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Corona-Lage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom Robert Koch-Institut erfasster Fälle aus - auch weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen positiver Tests oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

In Niedersachsen wurden 6290 Neuinfektionen erfasst. 22 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken stieg auf 6,0, am Dienstag lag der Wert bei 5,9. Diese Zahl gilt als maßgeblicher Wert zur Bewertung der Lage - sie misst, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen. Die Belegung der zur Verfügung stehenden Intensivbetten im Land sank von 2,3 auf 2,0 Prozent.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen meldeten die Landkreise Ammerland (694,0), Uelzen (593,1) und Oldenburg (576,6). Die niedrigsten Werte wiesen die Städte Wilhelmshaven (238,1), Emden (244,6) und Wolfsburg (255,2) aus.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz vor einer Woche noch bei 538,9. Bis Mittwoch wurden dort 438 neue Corona-Fälle registriert, weitere Todesfälle gab es nicht.

Quelle: dpa

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