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Niedersachsen & Bremen Fleischunternehmen in Dissen bis Mittwochabend in Notbetrieb

Blick auf ein Ortsschild. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild)

Dissen (dpa/lni) - Das wegen Corona-Infektionen eigentlich gesperrte Fleischunternehmen Westcrown in Dissen bei Osnabrück hat am Dienstag den Notbetrieb aufgenommen. Die gemeinsame Tochterfirma von Westfleisch und Danish Crown habe entsprechende Hygieneauflagen erfüllt und dürfe nun bis zu drei Tage lang noch vorhandene Fleischvorräte abarbeiten, sagte ein Sprecher des Kreises Osnabrück. Nach Angaben von Westfleisch soll der Notbetrieb voraussichtlich bis Mittwochabend dauern. Die Arbeit in dem Zerlegebetrieb war eingestellt worden, weil bei einer Reihenuntersuchung bei 92 von 278 getesteten Beschäftigten Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt wurden.

Mit dem Notbetrieb soll das Unternehmen die noch gelagerten Schweinehälften sowie Fleischmengen, die sich aus ganz Europa in der Anlieferung befinden, verarbeiten können. Damit soll die Vernichtung von bereits geschlachtetem Schweinefleisch verhindert werden. Für die Arbeiten werden negativ getestete Beschäftigte eingesetzt. Nach dem Notbetrieb wird Westcrown aber für zwei Wochen geschlossen.

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