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Niedersachsen & Bremen Legale Graffiti an Häuserwänden in Hannover

Das Künstlerkollektiv DOTU sprayt ein großes Kunstwerk auf ein Gebäude der Deutschen Bahn auf Gleis 9 und 10 des Hauptbahnhofes in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Hannover (dpa/lni) - In Hannover können Passanten Graffiti- und Streetart-Künstlern bei der Arbeit an ihren meterhohen Bildern beobachten. Das Ganze geschieht ganz legal und ist Teil des Street-Art-Festivals "Hola Utopia!". Bürger und Bürgerinnen konnten im Vorfeld in Workshops ihre Vorstellungen für ein soziales und ökonomisch nachhaltiges Hannover erarbeiten. Die Ergebnisse dieser Gedanken kommen nun auf Häuserfassaden an zwölf verschiedenen Orten in der Landeshauptstadt.

Die Kunstwerke sind manchmal so groß, dass die Künstler auf Baugerüsten oder einer Hubarbeitsbühne stehen müssen. Alle Bilder entstehen übrigens legal. Die Organisatoren haben vorher die Erlaubnis der Besitzer der Gebäude bekommen. "Hannover ist eine bunte Stadt und das kann man damit auch ausdrücken", sagte Björn Vorfrei, Mitbesitzer eines Hauses in Hannover. Er hatte seine Mitbewohner davon überzeugt, die Hausfassade für die Aktion freizugeben. Nun entsteht dort über mehrere Stockwerke ein Bild eines Musikers, der mehrere Instrumente spielt. Einen besonderen Ort für ihre Bilder hat eine Künstlergruppe am Hauptbahnhof bekommen. An einem Gebäude zwischen zwei Gleisen entsteht ihr buntes und mehrere Meter breites Werk. "Es ist spannend, die Spiegelungen in den Zügen zu sehen", sagte Sprayer Krashkid. Die Aktion dauert insgesamt fünf Tage und endet am Freitag.

© dpa-infocom, dpa:210826-99-977041/2

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