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Niedersachsen & BremenFlugbegleiterstreik – Flüge in Hannover und Bremen entfallen

10.04.2026, 07:10 Uhr
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Seit Mitternacht streiken die Flugbegleiter der Lufthansa - das hat Folgen für viele Reisende. Worum es in dem Konflikt geht.

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Der Streik der Lufthansa-Flugbegleiter führt zu Flugausfällen auch an den Airports in Hannover und Bremen. In Hannover fallen jeweils 9 Starts und Landungen von und nach Frankfurt und München aus, außerdem sind ein Start und eine Landung von Eurowings-Maschinen von und nach Rom gestrichen, wie der Flughafen auf seiner Website bekanntgab. Hintergrund ist ein Fluglotsenstreik in Italien. In Bremen fallen jeweils 10 Starts und Landungen von und nach Frankfurt und München aus.

Die rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sind aufgerufen, von Mitternacht bis 22.00 Uhr die Arbeit ruhen zu lassen. Es ist nach zwei Runden mit Pilotenstreiks bereits der dritte große Ausstand in diesem Jahr bei Deutschlands größter Fluggesellschaft. Lufthansa hat zwar Gegenmaßnahmen angekündigt, gleichzeitig aber bereits im Vorfeld Hunderte Flüge gestrichen. Neben der Kernmarke wird auch die Regionaltochter Lufthansa Cityline bestreikt.

Bestreikt werden offiziell nur die Starts in Deutschland an den Drehkreuzen München und Frankfurt sowie an zahlreichen anderen Flughäfen. Weil in der Folge die Maschinen an ausländischen Zielen fehlen, dürften aber auch zahlreiche Rückflüge von Osterurlaubern zunächst ausfallen.

In dem Konflikt geht es um die Tarifverhandlungen zum Manteltarif bei Lufthansa und nach Angaben der Kabinengewerkschaft Ufo um die fehlende Bereitschaft des Unternehmens, bei der Cityline über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln.

Die Flughäfen Hannover und Bremen rieten Reisenden, sich für nähere Informationen an die Lufthansa zu wenden. Andere Fluggesellschaften am Hannover Airport seien von dem Streik nicht betroffen, teilte der Flughafen mit.

Quelle: dpa

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