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Niedersachsen & BremenKreis Schaumburg Blitz-Spitzenreiter in Niedersachsen

14.04.2026, 04:31 Uhr
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In dem Landkreis im Weserbergland gingen im vergangenen Jahr die meisten Blitze pro Quadratkilometer nieder. Generell war 2025 eher ein blitzarmes Jahr.

Stadthagen (dpa/lni) - Der Landkreis Schaumburg war im vergangenen Jahr die Region Niedersachsens mit der größten Blitzdichte. Laut dem österreichischen Blitz-Informationsdienst Aldis/Blids schlugen dort 0,51 Blitze pro Quadratkilometer ein. Am geringsten war die Blitzdichte demzufolge in der Stadt Wilhelmshaven, wo 0,06 Blitze pro Quadratkilometer zu Boden gingen. Gezählt wurden Erdblitze, also Blitzeinschläge und keine Entladungen in den Wolken.

Auf den Plätzen zwei und drei der Blitzdichte pro Quadratkilometer liegen die Landkreise Ammerland (0,38) und Oldenburg (0,36). Die Stadt Delmenhorst kommt laut Statistik ebenfalls auf einen Wert von 0,36, im Landkreis Emsland schlugen 0,35 Blitze pro Quadratkilometer ein.

Bundesweit Kaufbeuren vorne

Bundesweit hatte Kaufbeuren im bayerischen Allgäu die höchste Blitzdichte (1,23) und Kiel die niedrigste (0,05). Die Blitz-Rangfolge der Bundesländer wurde bereits Anfang des Jahres bekanntgegeben: Niedersachsen kam demnach auf rund 9.000 Erdblitze. Im Jahr 2024 wurden noch rund 27.000 Einschläge gezählt.

Insgesamt war 2025 ein sehr blitzarmes Jahr. In den meisten der gewitterträchtigen Monate von Mai bis September war es im vergangenen Jahr nach Expertenangaben zu trocken. Zum Entstehen von Gewittern sind feuchte und energiereiche Luftmassen notwendig.

Nur Erdblitze gezählt

Die von Aldis/Blids erhobenen Zahlen unterscheiden sich von anderen Blitzstatistiken, die daher teils zu deutlich anderen Ergebnissen kommen. In dieser Statistik zählen nur Erdblitze und jeder Blitz nur einmal.

Es kommt nämlich häufig vor, dass durch einen Blitzkanal in kürzester Zeit mehrere Entladungen fließen. Für Beobachter sieht das dann wie ein Flackern des Blitzes aus. Manche Statistiken zählen dann mehrere Blitze, die hier vorliegende nur einen.

Quelle: dpa

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