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Niedersachsen & BremenZuzahlung für Heimpflege in Bremen weiter am höchsten

14.07.2026, 03:03 Uhr
Nur-einen-Teil-der-Kosten-fuer-die-Heimpflege-uebernimmt-die-Pflegeversicherung

Auch in Niedersachsen müssen Heimbewohner tiefer in die Tasche greifen. Ein Blick auf die Zahlen.

Berlin/Hannover/Bremen (dpa/lni) - Menschen in Bremen müssen bei Pflegeheimkosten weiterhin am meisten obendrauf legen. Zugleich ist die Zuzahlung erneut gestiegen, wie eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) ergeben hat. Im ersten Heimjahr lag sie demnach zum 1. Juli bei 3.761 Euro im Monat. Das waren neun Prozent oder 312 Euro mehr als ein Jahr zuvor.

In Niedersachsen stieg die Zuzahlung im gleichen Zeitraum um 223 auf 3.008 Euro, bundesweit um 256 auf 3.364 Euro. Größter Kostentreiber war demnach der sogenannte einrichtungseinheitliche Eigenanteil. Er gilt für alle Bewohner eines Pflegeheims, unterscheidet sich aber zwischen den Einrichtungen und umfasst die reine Pflege und Betreuung.

vdek: Investitions- und Ausbildungskosten nicht abwälzen

Vor allem die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Gehälter, die im Branchenvergleich nun über dem Durchschnitt lägen, seien ein Kostentreiber, sagte vdek-Chefin Ulrike Elsner. Hinzu kommen Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie für Investitionen in den Einrichtungen und Umlagen für Ausbildungskosten.

Nur einen Teil der Kosten für die Heimpflege übernimmt die Pflegeversicherung. Bei einem längeren Aufenthalt im Heim sinkt die Eigenbeteiligung in den ersten Jahren durch gewährte Zuschüsse. Der vdek fordert seit längerem, Investitions- und Ausbildungskosten nicht auf die Heimbewohner abzuwälzen.

Quelle: dpa

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