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Nordrhein-Westfalen Durch Polizei-Schüsse in Herford verletzter Mann gestorben

Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild)

Herford (dpa/lnw) - Der 35 Jahre alte Mann, der am Zweiten Weihnachtstag durch Polizei-Schüsse schwer verletzt worden war, ist im Krankenhaus gestorben. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Bielefeld mit. Der Mann aus Löhne soll in einer Wohnung in Herford seine 37 Jahre alte Freundin mit einer Stichwaffe angegriffen und verletzt haben. Die Frau hatte den Notruf gewählt. Als die Beamten auf den 35-Jährigen zugingen, soll dieser eine Schusswaffe gezogen und auf die Polizisten gerichtet haben. Daraufhin hätten diese von ihrer Dienstwaffe Gebrauch gemacht.

Die Frau hatte nach Angaben vom Montag die Polizei gegen 23.35 Uhr verständigt. Die Herforder Beamten trafen die verletzte Frau in der Wohnung und den Tatverdächtigen im Wohnzimmer an. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten und die Freundin zunächst ins Krankenhaus. Die Obduktion habe bestätigt, dass der Mann seinen Schussverletzungen erlag, hieß es am Dienstag.

Eine Bielefelder Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:211228-99-525908/3

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