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Nordrhein-WestfalenLichtinstallationen als Startsignal für Olympia-Kampagne

13.01.2026, 05:01 Uhr
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(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Kölner Lanxess-Arena, Zeche Zollverein und Düsseldorfs Schauspielhaus: Am Montag leuchten markante Orte – und Bürger können ihre Olympia-Botschaft an die Wände bringen. Was steckt hinter der Aktion?

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Landesregierung will die Bürgerentscheide für eine Olympia-Bewerbung mit einer spektakulären Aktion bewerben: Kommenden Montag soll nach dpa-Informationen an mehreren markanten Bauwerken eine interaktive Lichtinstallation erscheinen. Das wird das symbolische Startsignal einer großen Kampagne für die Abstimmungen am 19. April.

Wie die dpa erfuhr, wird Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am kommenden Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz in der Kölner Lanxess-Arena symbolisch einen Knopf drücken, worauf die Lichtinstallationen unter anderem am Römisch-Germanischen Museum in Köln, am Dortmunder "U", an der Zeche Zollverein in Essen und am Düsseldorfer Schauspielhaus starten. Über einen QR-Code sollen sich die Bürger an der Installation beteiligen können, in dem sie einen eigenen Satz zur Olympia-Bewerbung hochladen - der dann an den Gebäuden erscheint.

Bielefelder Künstler konzipiert die Aktion

Konzipiert wurden die Lichtinstallationen vom Bielefelder Künstler Hans-Christoph Mücke. Neben den Illuminationen sollen in den kommenden Wochen unter anderem Plakatkampagnen in den beteiligten Städten für die Bürgerentscheide werben. Das Land hat eine Arbeitsgruppe "Kommunikation" eingerichtet, in der auch alle 17 Kommunen vertreten sind, in denen Wettbewerbe geplant sind. Dort sollen auch alle Werbemaßnahmen koordiniert werden.

Möglichst viele sollen bei Bürgerentscheiden mitmachen

In einer Vorlage für den Düsseldorfer Stadtrat wurde im Dezember ausgeführt, warum die Werbekampagne nötig ist: "Aufgrund der noch relativ unbekannten Thematik auf Seiten der Öffentlichkeit und des kurzen Zeitraums ist es erforderlich, eine intensive Kommunikation in den verbleibenden Wochen bis zur Abstimmung zu betreiben." Die Kampagne sei nötig, "um eine möglichst große Teilnahme an der Abstimmung per Briefwahl zu erzielen."

NRW möchte ebenso wie München, Berlin und Hamburg als deutscher Kandidat für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ins Rennen gehen. Voraussetzung wäre ein "Ja" bei den Bürgerentscheiden in allen beteiligten Kommunen. Die Entscheide sind komplett als Briefwahlen geplant. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will bis Herbst 2026 entscheiden, welcher deutsche Bewerber gegen die internationale Konkurrenz ins Rennen geht.

Quelle: dpa

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