Nordrhein-WestfalenMilder März mit viel Sonne - und ein eisiger Gruß am Schluss

Nach einem sonnigen und milden Märzbeginn überrascht der Winter am Monatsende in NRW mit Bodenfrost und heftigem Wind. Was die Bilanz des Wetterdienstes zeigt.
Düsseldorf/Offenbach (dpa/lnw) - Milde Temperaturen, viel Sonnenschein und Regen haben im Frühlingsmonat März NRW-weit Stiefmütterchen und Gänseblümchen sprießen lassen. Nur ganz zum Monatsende zeigte der Winter in Nordrhein-Westfalen mit niedrigen einstelligen Temperaturen, teils Bodenfrost und heftigem Wind noch einmal seine Krallen.
Laut der März-Bilanz des Deutschen Wetterdienstes DWD lag das Temperaturmittel in Nordrhein-Westfalen bei 7,5 Grad. Damit wurde das langjährige NRW-Mittel um 3 Grad überboten. Das Bundesland liegt auch deutlich über dem bundesweiten März-Durchschnitt aus diesem Jahr von 6,3 Grad.
Milder März-Beginn - mit Vollgas in den Frühling
Insbesondere die ersten Tage des Monats hätten sich ungewöhnlich mild präsentiert, wiederholt wurden mit Blick auf die Höchsttemperatur Tagesrekorde geknackt, so die Wetterkundler.
Zugleich fiel vergleichsweise viel Regen: 65 Liter pro Quadratmeter registrierten die Meteorologen - mehr als in jedem anderen Bundesland im März. Die Sonne schien außergewöhnliche 195 Stunden lang.
"Mit Vollgas in den Frühling", hieß es in einer DWD-Mitteilung. Länger andauernde Hochdrucklagen seien für das milde Wetter verantwortlich gewesen. Auch wenn es in NRW durchaus Niederschlag gab, sei das langjährige Mittel von 71 Litern pro Quadratmeter allerdings auch hier klar um rund ein Zehntel unterschritten worden.