Nordrhein-WestfalenMünster-Präsident Pander: Potenzial "auf die Straße" bringen

Ein früherer Nationalspieler ist jetzt Präsident von Preußen Münster. Der Aufsichtsratsvorsitzende wird auch zu den Gründen für das Aus von Panders Vorgänger befragt.
Münster (dpa/lnw) - Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Christian Pander will die positive Entwicklung von Bundesliga-Gründungsmitglied Preußen Münster als Präsident fortführen. Er habe immer gesagt, wie viel Potenzial der Verein habe. "Jetzt kann ich selbst dazu beitragen, dieses Potenzial auf die Straße zu bringen", sagte der 42-Jährige bei seiner offiziellen Vorstellung im neuen Amt.
Die Preußen waren 2024 in die 2. Bundesliga aufgestiegen und schafften dort den Klassenverbleib. Vor dem Start der Rückrunde liegt der SCP auf dem zwölften Tabellenplatz. Zudem bauen die Westfalen gerade ihr Stadion aus.
Pander liegt Weiterentwicklung "sehr am Herzen"
"Es liegt mir sehr am Herzen in meiner Heimat- und Geburtsstadt, diesen Verein zu unterstützen, sich weiterzuentwickeln", sagte Pander. "Und das Schöne ist, dass ich das bei allen anderen in diesem Team auch festgestellt habe."
Pander war als Profi für den FC Schalke 04 und Hannover 96 aktiv. In der vergangenen Saison schaffte er als Interims-Teamchef mit den Preußen den Klassenverbleib. Er tritt die Nachfolge von Bernward Maasjost an, für den es im Aufsichtsrat keine Mehrheit mehr gab. Zu den Gründen dafür wollte sich der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Westermann nicht äußern.
Maasjost selbst hatte sich tags zuvor in den "Westfälischen Nachrichten" sehr kritisch über den Umgang mit ihm geäußert.