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Nordrhein-WestfalenUrteil im Macheten-Prozess von Münster erwartet

13.04.2026, 03:31 Uhr
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Vergewaltigung, Todesdrohungen, Waffen: Der Macheten-Prozess vor dem Landgericht geht zu Ende. Dem Angeklagten droht eine Haftstrafe – und möglicherweise noch mehr.

Münster (dpa/lnw) - Im Prozess um zwei Vergewaltigungen im Zusammenhang mit einer Machete will das Landgericht Münster am Montag (9.00 Uhr) ein Urteil sprechen. Angeklagt ist ein 35-jähriger Münsteraner. Er soll laut den Ermittlungen im vergangenen Sommer mit einer 40 Zentimeter langen Machete und zwei Messern am Gürtel in einen Massagesalon in Münster gekommen sein. Dort soll er der Betreiberin des Ladens mit dem Tode gedroht, sie gewürgt und auf ihrer Massagebank vergewaltigt haben.

Bei einer weiteren Tat im September 2025 soll der in Polen geborene Mann einen Termin mit einer Prostituierten in Münster vereinbart haben. Auch sie soll er mit einer Machete und einem Pistolen-ähnlichen Gegenstand bedroht und mit Schlägen auf den Kopf zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Außerdem habe er ihr laut Anklage Geld gestohlen.

Der 35 Jahre alte Pole hat im Prozess alle Vorwürfe bestritten. Neben einer Haftstrafe droht ihm möglicherweise eine Sicherungsverwahrung. Darauf hatte das Gericht im Verfahren hingewiesen.

Quelle: dpa

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