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Rheinland-Pfalz & Saarland Mehr Feriensprachkurse und Hausaufgabenhilfen

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

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Mainz (dpa/lrs) - Neben der Sommerschule können Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr auch an mehr Feriensprachkursen teilnehmen. Die Mittel für diese Kurse wurden von 450.000 auf 650.000 Euro erhöht, wie das Bildungsministerium am Freitag mitteilte. An den Feriensprachkursen stehen allen offen, die einen erhöhten Bedarf am Deutschlernen haben, etwa Kinder aus Flüchtlingsfamilien. In den Oster- und Pfingstferien gab es bereits 330 dieser Kurse.

Verstärkt wurde auch die "qualifizierte Hausaufgabenhilfe", bei der Schülerinnen und Schüler der Grundschule, insbesondere aus Familien mit Migrationserfahrung, drei Stunden in der Wopche eine Hausaufgabenhilfe mit spielerischem Kommunikationstraining erhalten. Dafür stellte das Land 1,1 Millionen Euro bereit, womit mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen können.

"Viele Kinder und Jugendliche leiden unter der Pandemie und ihren Folgen wie Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen", erklärte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Bei Schülerinnen und Schülern mit Flucht- und Migrationserfahrung komme oft dazu, dass sie die deutsche Sprache nicht oder noch nicht so gut beherrschten. "Hier setzen im schulischen Bereich unsere Feriensprachkurse und die qualifizierte Hausaufgabenhilfe an."

Die Sommerschule richtet sich an alle bis zur neunten Klasse, die einen Lernrückstand aufholen wollen. Neben den Kernfächern Mathematik und Deutsch kann es diesmal auch Angebote in Englisch und den Naturwissenschaften geben. Das Land stellt für die Sommer- und die Herbstschule insgesamt eine Million Euro bereit.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-45526/3

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