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Rheinland-Pfalz & SaarlandPolizei setzt an Rosenmontag auf Video- und Luftüberwachung

16.02.2026, 11:57 Uhr
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So soll frühzeitig erkannt werden, wo im Getümmel etwas passiert. Zur Hochzeit der närrischen Tage sind Tausende Beamte im Einsatz.

Mainz (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzische Polizei setzt für die Sicherheit an Rosenmontag auf mehr Videoüberwachung als in den vergangenen Jahren. "Wir rüsten jedes Jahr technisch ein bisschen auf", sagte Innenminister Michael Ebling (SPD) beim Besuch der Einsatzbefehlsstelle im Polizeipräsidium in Mainz. Mehr Videoüberwachung solle dazu beitragen, an neuralgischen Punkten frühzeitig zu sehen, wenn etwas passiere.

Wichtig sei auch die Luftüberwachung - die Polizei habe das Instrumentarium, um notfalls Drohnen vom Himmel zu holen, sagte Ebling, der den Besuch im Polizeipräsidium wie gewohnt in Gardeuniform absolvierte und Kreppel mitbrachte.

Rund 1.100 Polizisten in Mainz

Allein an Rosenmontag in Mainz ist die Polizei über den gesamten Tagesverlauf mit rund 1.100 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. In der Stadt gelten für bestimmte Areale Glasverbote, es wurden für in Vorjahren aufgefallene Menschen Aufenthaltsverbote ausgesprochen.

Der Leiter der Polizeidirektion Mainz, Frank Heinen, sprach am Vormittag zunächst noch von einer ruhigen Einsatzlage in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Die Einsatzbefehlsstelle im Präsidium ist seit 7.00 Uhr am Morgen in Betrieb, der Peak des Einsatzes wird Heinen zufolge gegen Ende des Rosenmontagszugs erwartet, also am Nachmittag.

Für die Sicherheit in ganz Rheinland-Pfalz hätten in den vergangenen Tagen insgesamt mehr als 5.000 Polizistinnen und Polizisten gesorgt, sagte der Minister.

Quelle: dpa

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