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Rheinland-Pfalz & Saarland Prozess um getötete Frau aus Worms: Revision eingelegt

Ein Mann kniet vor dem Haus einer getöteten 21-jährigen an einem Meer aus Kerzen, die von den Teilnehmern eines Trauermarsches zuvor dort abgestellt worden waren. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

Mainz/Worms (dpa/lrs) - Gegen das Urteil im Prozess um eine erstochene 21-Jährige aus Worms hat der Verteidiger Revision eingelegt. Damit sei die Entscheidung gegen einen 28-Jährigen erst mal nicht rechtskräftig, erklärte das Landgericht Mainz am Mittwoch. Nun folgten mehrere formale Schritte, unter anderem müsse die Revision schriftlich begründet werden.

Der Tunesier war am Dienstag vergangener Woche wegen Mordes zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem müsse er in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden, weil er für die Allgemeinheit gefährlich sei, sagte der Vorsitzende Richter damals. Der 28-Jährige soll seine Freundin im März diesen Jahres mit einem Messer im eigenen Schlafzimmer getötet haben.

Sollte der Fall in der Revision schließlich vor dem Bundesgerichtshof landen, kann es dem Landgericht zufolge noch einige Monate bis zu einer Entscheidung dauern. "Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens bleibt der Angeklagte im vorliegenden Fall vorläufig untergebracht in einer psychiatrischen Klinik."

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