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Rheinland-Pfalz & SaarlandVerdi ruft auch in Rheinland-Pfalz zu Warnstreiks auf

24.02.2026, 11:29 Uhr
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Arbeitnehmer und Schüler kommen am Freitag vielerorts nicht mit dem Bus oder der Bahn ins Büro und zur Schule. Grund sind Warnstreiks von Verdi. Die Gewerkschaft nimmt aber Rücksicht auf Fußballfans.

Mainz (dpa/lrs) - Die Gewerkschaft Verdi ruft auch in Rheinland-Pfalz am Freitag und Samstag zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf. "Viele Teile des Landes dürften von den Streikmaßnahmen betroffen sein", teilte ein Verdi-Sprecher mit. Schüler und Pendler seien auch betroffen. Los geht es am Freitag um 4.00 Uhr.

An dem Streik beteiligten sich die Betriebe und Standorte der KRN-Kommunalverkehr Rhein-Nahe, der Mainzer Verkehrsgesellschaft, der Stadtwerke Pirmasens sowie die Verkehrsbetriebe in Trier und Kaiserslautern. Der Streik werde grundsätzlich in jedem Betrieb mit dem Schicht-Ende am Samstag abgeschlossen, sagte der Verhandlungsführer von Verdi Rheinland-Pfalz, Marko Bärschneider.

Ausnahme in Kaiserslautern am Samstag

Eine Ausnahme gelte für die Stadtwerke Kaiserslautern wegen des dortigen Zweitliga-Fußballspiels, sagte Bärschneider. Der 1. FCK empfängt dort um 13.00 Uhr den SC Paderborn. Deshalb endet der Streik dort bereits am Samstag um 4.00 Uhr.

Verdi will höhere Zuschläge und Urlaubsgeld

"Die Arbeitgeber waren in der letzten Verhandlungsrunde zwar grundsätzlich offen für Gespräche und haben auch ein Angebot auf den Tisch gelegt. Allerdings ist dieses Angebot noch fern von einem Abschluss", sagte Bärschneider. Im Kern fordere ver.di für die Beschäftigten der Branche deutlich bessere Arbeitsbedingungen. Dazu gehört eine Erhöhung von Zuschlägen und Urlaubsgeld. Die Arbeitgeber beklagten zuletzt auch den fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die nächste Verhandlungsrunde ist in Rheinland-Pfalz am 9. März.

Quelle: dpa

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