Rheinland-Pfalz & SaarlandSchnee-Unfälle und Rosenmontag mit Graupelgewitter

Schneeschauer, Glätte und Graupelgewitter: Das Wetter macht den Rosenmontag in Rheinland-Pfalz für Feiernde zur Herausforderung. Auf den Straßen hat es bereits einige Unfälle gegeben.
Mainz (dpa/lrs) - Pünktlich zum Rosenmontag beschert der Winter den Menschen in Rheinland-Pfalz noch einmal Schnee und Glätte. Närrinnen und Narren sollten dieses Jahr vielleicht eher zum warmen Tierkostüm greifen und den Regenponcho nicht vergessen.
Zeitweise kann es heute Schauer und im Tagesverlauf vereinzelt Graupelgewitter geben, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Im Bergland könne es bei zwei bis vier Grad schneien. In tieferen Lagen bleiben die Temperaturen mit vier bis neun Grad im Plusbereich.
Wie wird das Wetter bis Aschermittwoch?
Bis zum Aschermittwoch sollten die Feiernden auf dem Hin- und Heimweg aufpassen. Am frühen Dienstagmorgen müsse stellenweise mit glatten Straßen gerechnet werden, hieß es. Die Temperaturen sinken auf drei bis minus ein Grad. Im Tagesverlauf kann es gebietsweise immer wieder Regenschauer geben. Die Höchsttemperaturen liegen laut DWD zwischen fünf und neun Grad.
Auch in der Nacht auf Aschermittwoch ist demnach mit Glätte zu rechnen. Tagsüber soll es bei Temperaturen von ein bis sechs Grad noch vereinzelte Schneeschauer geben, bevor in der folgenden Nacht von Südwesten neuer Regen aufzieht.
Mehrere Unfälle auf schneebedeckten Straßen
Bereits am Sonntagabend hatte das Wetter zu mehreren Unfällen geführt. Auf einer Bundesstraße bei Rengsdorf im nördlichen Rheinland-Pfalz waren auf schneeglatter Fahrbahn nacheinander sechs Autos ins Schleudern geraten. Sieben Menschen wurden bei den Unfällen leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Es habe starken Schneefall gegeben.
Auf der Autobahn 61 bei Rheinböllen verlor ein 27 Jahre alter Mann am Sonntagabend bei einer Ausfahrt die Kontrolle über sein Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.
Zwei Schwerverletzte am Sonntagabend
Auf einer Landstraße bei Weisel im Rhein-Lahn-Kreis wurden zwei Menschen bei einem Unfall schwer verletzt. Ein 45 Jahre alter Autofahrer geriet am Sonntag in einer Kurve offenbar wegen zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern. Der Wagen kam von der schneebedeckten Straße ab und überschlug sich. Der Fahrer und seine 42 Jahre alte Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt.
Am Sonntagabend kam zudem ein Lastwagen auf einer schneeglatten Bundesstraße im Landkreis Bernkastel-Wittlich von der Spur ab. Er kam auf der Gegenfahrbahn quer zum Stehen. Weil der vordere Teil des Lastwagens im Straßengraben stecken blieb, war die Strecke in Richtung Thalfang für mehrere Stunden blockiert, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer blieb unverletzt