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Rheinland-Pfalz & SaarlandVersorgung mit Trinkwasser auch in der Krise sichergestellt

08.04.2020, 17:59 Uhr
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(Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild)

Mainz (dpa/lrs) - Der Zugang zu sauberem Trinkwasser in Rheinland-Pfalz bleibt nach Angaben von Behörden und Versorgungsunternehmen auch in der Corona-Krise gesichert. "Land und Kommunen treffen alle Vorkehrungen, um Wasserversorgung und Abwasserentsorgung auch in besonderen Krisenzeiten sicherzustellen", erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) am Mittwoch nach einer Videokonferenz mit Verbänden der Versorgungswirtschaft. Sauberes Trinkwasser und die Abwasserentsorgung zum Schutz des Menschen und der Gewässer seien systemrelevant.

Höfken rief dazu auf, Feuchttücher und Küchenkrepp über den Restmüll zu entsorgen und nicht in die Toilette zu werfen. "Ein Problem ist die Entsorgung von Alternativen zum Klopapier oder von Abfällen über die Toilette." Auch Windeln, Desinfektionstücher und andere Hygieneartikel gehörten nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll. Diese Stoffe seien reißfest und lösten sich nicht im Wasser auf. So verursachen sie Verstopfungen von Rohren, Kanälen und Überläufen. Die dann möglichen Schäden reichten bis zur Zerstörung von Pumpen und anderen Bauteilen in Kläranlagen.

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