Regionalnachrichten

Rheinland-Pfalz & SaarlandVölklinger Hütte wird zum Hotspot der Urban-Art-Szene

06.05.2026, 13:45 Uhr
Die-meisten-Kunstwerke-sind-eigens-fuer-den-Ort-entstanden

Spanischer XXL-Spruch, Mosaikmalerei und gespannte Linien: Die Urban Art Biennale mischt Völklinger Industrie-Charme mit Ideen aus aller Welt. Was zu sehen ist.

Völklingen (dpa/lrs) - Es ist eine junge Kunstform, die im alten früheren Eisenwerk Völklinger Hütte einzieht: Bei der Urban Art Biennale zeigen 55 Künstler aus 17 Ländern und drei Kontinenten Werke, die sie zum Großteil eigens für die Kulisse des heutigen Weltkulturerbes entworfen haben.

Die Künstler haben sich von dem Ort inspirieren lassen und mit ihrer Kunst auf die Geschichte der Hütte reagiert, wie der Kurator der Urban Art Biennale, Frank Krämer, vor dem Start der Reihe an diesem Sonntag (10. Mai) sagt.

Eine der größten Werkschauen dieser Kunstform

Bunt, vielfältig und überraschend geht es zu. Der raue Charme der alten Möllerhalle oder der Sinteranlage trifft auf filigrane Stoffe und raumgreifende Installationen - mit Häkeldeckchen, gespannten Linien, Mosaikmalerei oder mit zerbrochenem Spiegelglas besetzter Kleidung.

Am größten ist die Arbeit des spanischen Künstlers Ampparito auf dem Dach der Möllerhalle: Mit weißer Acrylfabe hat er in riesigen Buchstaben "No hay nada de valor" ("Es gibt nichts Wertvolles") geschrieben.

Die Urban Art Biennale gilt alle zwei Jahre als eine der größten Werkschauen dieser Kunstform, die sich aus Street-Art und Graffiti entwickelt hat. Sie geht bis zum 15. November.

Quelle: dpa

Regionales