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Rheinland-Pfalz & SaarlandWiederaufbau im Ahrtal: Jetzt direkter Draht ins Ministerium

09.07.2026, 11:01 Uhr
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Fünf Jahre nach der Ahrflut mit mindestens 135 Toten gibt es für Privatleute jetzt einen direkten Draht ins Bauministerium in Mainz. Es geht um Klarheit bei den letzten Anträgen zum Wiederaufbau.

Mainz (dpa/lrs) - Private Antragsteller von Wiederaufbauhilfe im Ahrtal können sich jetzt direkt an das zuständige Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur wenden. Um mehr Klarheit über den Stand der Bearbeitung ihrer Anträge zu schaffen, hat der neue Minister Sven Teuber (SPD) die E-Mail-Adresse aufbauhilfe@mkbwk.rlp.de geschaffen.

Noch etwa 440 Anträge von Privatleuten sind nach Ministeriumsangaben nicht entschieden - viele davon seien sehr komplex. Bei einigen fehlten auch noch erforderliche Unterlagen und Nachweise. Insgesamt seien mehr als 18.000 Anträge gestellt worden.

Bereits bestehende Unterstützungsangebote blieben erhalten, sagte Teuber. Dazu zählten vor allem die Beratungstage der zuständigen Investitions- und Strukturbank (ISB), die mindestens bis Ende Juni 2027 direkt im Ahrtal organisiert würden.

Teuber: Direkter Kontakt zum Stand des Aufbauantrags schaffen

"Mir ist persönlich wichtig, dass alle Flutbetroffenen bestmöglich dabei unterstützt werden, ihr Zuhause wiederaufzubauen", sagte Teuber in Mainz. Die Betroffenen sollten über die Mailadresse jetzt die Möglichkeit haben, konkrete Nachfragen zu ihren Anträgen stellen. Der Stand der Bearbeitung solle so im direkten Kontakt erläutert werden.

Fünf Jahre nach der verheerenden Katastrophe, von der Zehntausende betroffen waren, gebe es noch immer Menschen, die sich über den Fortgang ihres Antrags unzureichend informiert fühlten oder die lange Bearbeitungsdauer beklagten, stellte Teuber fest. Sie sollten mit dem neuen zusätzlichen Angebot unterstützt werden.

Quelle: dpa

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