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Sachsen-AnhaltAusreichend Freiwillige für Wahl am 6. September gefunden

22.08.2026, 04:01 Uhr
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Ohne Tausende Ehrenamtliche geht am Wahltag nichts. Wenige Wochen vor der Landtagswahl sieht es laut Landeswahlleitung bei der Suche nach Helfern gut aus.

Magdeburg/Halle (dpa/sa) - Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich bei der Suche nach den rund 22.000 benötigten Wahlhelferinnen und Wahlhelfern eine entspannte Lage ab. Wie die Landeswahlleitung auf Anfrage mitteilte, sind ihr keine Gemeinden bekannt, die Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Wahlvorstände haben. Auch in den beiden größten Städten des Landes, Magdeburg und Halle, sind die benötigten Helfer bereits gefunden.

Genügend Wahlhelfer in Halle und Magdeburg

In Halle werden für die Wahl am 6. September insgesamt 1.674 Wahlhelfer benötigt. Nach Angaben der Stadt sind inzwischen rund 2.000 Menschen eingeplant - darin enthalten sind auch Reservekräfte. Weitere Wahlhelfer werden derzeit nicht gesucht.

Ähnlich sieht es in Magdeburg aus. Dort werden mehr als 2.000 Wahlhelfer gebraucht. Alle Positionen seien besetzt, zudem stehe eine ausreichende Reserve zur Verfügung, teilte die Stadt mit. Auch Magdeburg sucht deshalb aktuell keine weiteren Helfer. Interessierte können sich allerdings bereits für künftige Wahlen registrieren lassen.

Was Wahlhelfer am Wahltag machen

Die Ehrenamtlichen kommen am Wahltag in etwa 2.600 Urnen- und Briefwahlbezirken zum Einsatz. Sie sorgen unter anderem dafür, dass die Stimmabgabe ordnungsgemäß abläuft, und helfen nach Schließung der Wahllokale bei der Ermittlung der Ergebnisse. Ein Wahlvorstand besteht aus mindestens fünf und höchstens neun Mitgliedern.

Viele Gemeinden können nach Angaben der Landeswahlleitung auf erfahrene Wahlhelfer zurückgreifen, die bereits seit Jahren bei Wahlen mitmachen. Um weitere Freiwillige zu gewinnen, wurde zudem bei Landesbehörden sowie Hochschulen und Universitäten für das Wahlehrenamt geworben. Dabei sollten ausdrücklich auch jüngere Menschen angesprochen werden.

Kurzfristig einspringen weiterhin möglich

Wer noch bei der Landtagswahl mithelfen möchte, kann sich weiterhin bei seiner Heimatgemeinde melden. Eine feste Anmeldefrist gibt es nicht. Kurzfristig können etwa noch Ersatzpersonen gebraucht werden, wenn bereits eingeplante Wahlhelfer ausfallen.

Für ihren Einsatz erhalten Wahlhelfer grundsätzlich ein sogenanntes Erfrischungsgeld von 30 Euro. Die Kommunen können allerdings höhere Aufwandsentschädigungen festlegen.

Quelle: dpa

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